iBooks – Bücher lesen auf dem iPad.
iBooks ist, zusammen mit dem iPad, die Antwort von Apple auf den Kindle von Amazon. Diese App ist auch nicht standardmäßig vorinstalliert, sondern muss erst zusätzlich aus dem AppStore geladen werden. Kostenlos gibt es von Apple das Buch „Winnie the Pooh“ geschenkt. Ob dieses auch für deutsche Kunden gilt, ist aber noch unbekannt. Ebenso wie der Start von iBooks in Deutschland.
Nach dem Start von iBooks sieht man zuerst ein Buchregal aus Holz, auf dem sämtliche verfügbare Bücher angezeigt werden. Hier kann man sich ein Buch auswählen und danach mit dem Lesen beginnen. Im Hochformat präsentiert das iPad eine Seite, im Breitformat sieht man zwei Seiten gleichzeitig. Die Schrift lässt sich vergrößern und verkleinern und der Schrifttyp ändern. Des weiteren lässt sich die Helligkeit des Bildschirms anpassen und in Büchern nach Texten suchen. Natürlich merkt sich iBooks auch an welcher Stelle im Buch man sich gerade befindet, bietet zusätzlich aber auch die Möglichkeit Lesezeichen zu erstellen.
In iBooks ist zudem ein Buchladen integriert. Dort kann man die Bücher direkt herunterladen. Der Preis pro Buch liegt dabei um $10. Die Bücher liegen im ePub Format vor und sind natürlich mit einem DRM Kopierschutz versehen. Dieser unterscheidet sich jedoch von dem aktuell von der Konkurrenz verwendeten Kopierschutz, so dass man DRM geschützte ePub Dateien für z.B. das Sony eBook nicht nutzen kann. Man kann jedoch kopierschutzfreie ePub Dateien lesen. Dazu muss man diese in iTunes importieren und diese dann auf den iPad ziehen bzw. synchronisieren lassen. Aktuell sind DRM freien ePub Dateien jedoch selten. Die TAZ bietet z.B. das Abo auch als ePub Datei an – ist damit aber auch relativ allein. Generell gilt aber, dass das ePub Format eher für Bücher als für Tageszeitungen oder Magazine interessant ist. Magazine und Tageszeitungen werden wohl – aufgrund von Multimedia Daten – eher auf eigene Apps zurück greifen.
Mit iPhone OS 4.0 wird es auch iBooks auf dem iPhone geben, so dass man Bücher auch auf dem iPhone lesen kann. Als ärgerlich könnte sich hier das Syncing über iTunes erweisen, denn wie weit man gelesen hat wird vermutlich über iTunes übertragen. So kann man unterwegs nicht einfach zwischen iPad und iPhone wechseln. Aber hier lasse ich mich gerne überraschen.
Fazit
Mit iBooks wird das iPad von Apple noch lukrativer und bietet eine zeitgemäße Möglichkeit Bücher zu lesen. Die Möglichkeit eigene Lesezeichen zu setzen und Bücher zu durchsuchen ist zudem eine tolle Ergänzung für technische Nachschlagwerke. Die technische Umsetzung ist Apple dabei sehr gut gelungen. Man könnte sich aber wünschen, zusätzlich auch PDF Dateien in iBooks importieren zu können.
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