Apple iPad – Ein Wunderwerk modernster Technik.

Das Apple iPad im TestAuch wenn Apple den Verkaufsstart des iPads in Europa auf Ende Mai verschoben hat, konnte ich ein iPad aus Amerika ausführlich testen. Etwas schwerer und kleiner als erwartet, konnte es jedoch sofort dank intuitiver Bedienung und einem fantastischem Display überzeugen. Das Ipad reagiert schnell und lässt oft vergessen, dass Multitasking erst im Herbst mit der iPhone OS 4.0 Version kommt. Doch auch Kritikpunkte sind schnell gefunden. Bei den meisten Apple Produkten war bisher ein Mikrofasertuch beigelegt, doch gerade beim iPad fehlt ebendieses. Das verspiegelte Display zusammen mit leicht fettigen Fingern macht das Putzen leider recht oft nötig. Beim iPhone tritt dieses Problem zwar genauso auf, doch hier reinigt im Zweifelsfall die Hosentasche das Display automatisch.

Über die Akkuleistung kann ich nicht viel sagen, jedoch zeigte die Akkuanzeige auch nach mehreren Stunden Gebrauch noch einen hohen Wert an, so dass die von Apple versprochenen 10 Stunden durchaus realistisch wirken – wenn nicht sogar noch untertrieben sind. Schnell knapp werden kann jedoch der Speicher. Hier scheinen 16GB schnell verbraucht zu sein, weswegen Käufer lieber zur 32 oder 64 GB Version greifen sollten. Gerade Filme und TV Serien sind große Speicherfresser auf dem iPad.

Das Softwareangebot im deutschen Applestore ist zwar schon reichhaltig, aber nicht über einen Extra Menüpunkt zu finden. Hier empfiehlt sich die Suche nach „HD“ oder „iPad“ und dann findet man Plötzlich die Kategorie „Apps fürs iPad“. Wer übrigens hofft, dass das iPad komplett ohne zusätzlichem Desktop oder Laptop Computer auskommt, wird in vielen Fällen enttäuscht werden. Der Datenaustausch ist auf dem iPad nur über iTunes und eingeschränkt über E-Mails möglich. Einen USB Stick mit MP3 Dateien oder PDFs kann man ohne Computer genauso wenig auf das iPad kopieren wie die neue Audio CD aus dem Elektromarkt. Auch Drucken ist aktuell am iPad nicht möglich und gute Video- und Bildbearbeitung sucht man auch vergebens.

Insgesamt zeigte mir der Test deutlich, dass ich so schnell wie möglich ein eigenes iPad haben möchte. Das Surfen im Internet auf dem Sofa, das Lesen von Büchern und Magazinen unterwegs und auch das Spielen auf dem iPad macht super viel Spass und in allen Bereichen wird es in den nächsten Monaten sicherlich noch diverse Innovationen geben. Leider macht es Apple uns Europäern dabei recht schwer, denn der Verkauf hierzulande wurde gerade um einen Monat, auf Ende Mai, verschoben.

Genaue Preise wird Apple dazu am 10. Mai 2010 bekanntgeben, gleichzeitig wird man das iPad dann endlich auch in Deutschland vorbestellen können.

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