Apple Cube – Der vielleicht schönste Computer der Vergangenheit?
Einige Computer werden zu Mythen. So z.B. der C64, oder auch der Amiga wegen seiner hohen Verbreitung und die Prägung ganzer Generationen. Doch auch neuere Computer haben diesen Status bekommen. Zumeist nicht wegen ihrer Verbreitung, aber z.B. aufgrund ihres Designs. Apples Cube ist so ein Computer, der auch im New Yorker Museum of modern Art stand. Erschienen ist der PowerPC G4 (450-500MHZ) betriebene Macintosh im Juli 2000 und wurde dann ein Jahr lang produziert.
Der Computer hatte eine Grundfläche von 20x20cm und hatte ein externes Netzteil. Der Clou war, neben dem sehr schönen Design, dass Apple beim Cube auf alle aktiven Lüfter verzichtet hat und damit der Rechner fast lautlos war (von Festplatten und CD Zugriffen einmal abgesehen).
Laut Apple wurde der Cube leider nicht wirklich oft verkauft, man spricht von weniger als 150.000 Stück und so wurde er zu einem finanziellem Misserfolg. Das lag sicherlich auch an seinem recht teuren Preis, der ein gutes Stück über vergleichbaren PowerMacs lag.
Der Cube hatte einen ADC und VGA Anschluss für den Monitor, 2 Firewire und 2 USB Anschlüsse sowie einen Ethernet Anschluss. Standardmäßig war er mit 64 oder 128MB Speicher ausgestattet, der bis auf 1,5GB erhöht werden konnte. Zusätzlich war er mit einem DVD Laufwerk, oder einem CD Brenner ausgestattet – Beide Slot-In. Aktuell bekommt man gebraucht rund 300 Euro für einen Apple Cube, in Anbetracht des Alters immer noch ein sehr guter Preis, den wohl vor allem Apple Liebhaber und Sammler bereit sind zu zahlen.
Ähnliche Beiträge zum Thema:
- ADC Monitore am DVI Anschluss
- Magic Mouse – die perfekte Computer Maus von Apple?
- Die ersten Psystar Open Computer im Test.
- MacBook Air – das ultraflache Notebook.
- iPad – der Tablet Computer von Apple.