Leopard Teil 2: Dock, Spaces und Stacks.

Nachdem Leopard nun installiert ist und wir unsere ersten Schritte gemacht haben, sind uns drei neue Features ins Auge gesprungen. Das Dock wurde grafisch verändert und um Stacks erweitert und der Desktop wird dank Spaces viel größer.

Leopard ist daDas Dock
Der wohl auffallendste Gegenstand auf dem Desktop ist das Dock. Es hat zwei Grundlegende Funktionen. Zum Einen zeigt es die aktiven Programme an. Dieses geschieht über einen kleinen weissen Punkt neben dem Programmsymbol (bei Tiger war es noch ein Pfeil). Zum Anderen dient es aber auch als Schnellstarter, denn im Dock abgelegte Programme können durch einen einfachen Klick gestartet werden. Um ein Programm ins Dock zu bekommen, zieht man es einfach aus dem Ordner in das Dock. Dabei wird jedoch nur eine Verknüpfung angelegt, so dass das ursprüngliche Programme natürlich an seinem gewohnten Platz (meist im Ordner Programme) bleibt.
Das 2D Dock an der SeiteÜber Systemeinstellungen->Dock kann man die Position des Docks (links, rechts, unten) und diverse Effekte einstellen. Standardmäßig hat das Dock an den Seiten eine 2D Darstellung und eine 3D Darstellung wenn es sich unten befindet. Wer auch unten das Dock lieber in 2D haben möchte (es gibt wohl einige Leute die das 3 Dimensionale Dock nicht mögen, kann das mit dem folgenden Befehl im Terminal (Programme -> Dienstprogramme -> Terminal) erreichen:
defaults write com.apple.dock no-glass -boolean YES; killall Dock

Staxks in Leopard - Links: Fächer - Rechts: GitterStacks
Für mehr Übersicht auf dem Desktop sollen auch die so genannten Stacks sorgen. Einfach erklärt sind Stacks Ordner im Dock, die sich ausklappen können. Als Beispiel seien hier die Ordner Dokumente und Downloads genannt. Alle im Safari herunter geladenen Dateien kommen automatisch in den Downloads Ordner und nicht mehr auf den Desktop. Dank Stacks kann man aber trotzdem noch sehr einfach auf die Dateien zugreifen, wodurch der Schreibtisch schön aufgeräumt bleibt. Dabei gibt es zwei Arten von Stacks. Beim Gitter werden alle Dateien in einem Rechteck gezeigt, beim Fächer klappen sie sich, ein bisschen wie bei einer Ziehharmonika, heraus. Die Wahl (rechte Maustaste auf dem Ordner im DOck und dann „Anzeigen als“) zwischen beiden Varianten hat man aber nur, wenn das Dock Unten am Bildschirm ist. An den Seiten gibt es nur das Gitter.

Spacesübersicht mit 2 Monitoren und 2 virtuellen SpacesSpaces
Platz ist Mangelware, vor allem wenn es um den Bildschirm geht. Eigentlich immer zu klein, und selbst wer ein 30 Zoll Cinema Display sein Eigen nennt, kennt dieses Problem zumeist. Mit Spaces verspricht Apple hier Abhilfe und führt virtuelle Desktops ein. Für Linux/Unix X11 User nichts neues, für Apple User hingegen schon. Das Prinzip ist relativ einfach: Neben dem Hauptdesktop gibt es weitere Desktops, die man auf Knopfdruck erreichen kann. 2-4 Desktops haben sich da als nützlich erwiesen, bei Bedarf können es aber auch mehr sein. Mit den CTRL+Pfeiltasten kann man sich durch die einzelnen Desktops klicken. Der Hintergrund, inklusive aller Icons bleibt dabei gleich, nur die Fenster werden jedem „Space“ einzeln zugeordnet. So kann man im Space 1 den Browser haben und in Space 2 das Mail Programm. Dabei ist es auch möglich zwei Monitore zu nutzen. Leopard betrachtet beide Monitore dann als eine Einheit. Wenn man ein Fenster mit der Maus Festhält, so kann man es mit CTRL+Pfeiltasten auf einen anderen Space legen.
Ein Druck auf die F8 Taste gibt eine Übersicht alles Spaces. Hier kann man mit der Maus auch ein Fenster von einem zum anderen Space verschieben. Drückt man in der Übersicht die „c“ Taste, werden alle offenen Fenster in den ersten Space verschoben.

Übersicht:
Teil 1: Installation und erster Kontakt.
Teil 2: Dock, Spaces und Stacks.
Teil 3: Finder, Cover Flow, Spotlight, Übersicht (Quicklook) und Preview.
Teil 4: iChat, Photobooth und Screen Sharing
Teil 5: Safari
Teil 6: Mail
Teil 7: iCal
Teil 8: Time Machine, Boot Camp und Frontrow
Teil 9: Fazit

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