Leopard Teil 1: Installation und erster Kontakt.
Etwas über einen Tag lang ist der Leopard erhältlich und so lange läuft er hier auch im Testbetrieb. Soviel vorweg, es ist erstaunlich wie reibungslos diesmal die Umstellung Möglich ist und wie schnell man sich an die neuen Funktionen gewöhnt. Insgesamt ist es wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Leopard die wohl beste MAC OS X Version überhaupt ist und ein Update für alle User mit entsprechender Hardware (G4, >876MHZ, 1GB RAM) eigentlich Pflicht sein sollte.
Doch fangen wir ganz vorne an: Backups
Backups sollte man eigentlich regelmäßig machen, und im Gegensatz zu Tiger bietet Leopard mit Time Machine hier schon eine integrierte Lösung an. Vor dem Update sollte man aber sicher gehen, dass ein komplettes Backup der wichtigen Daten vorhanden ist. Hier bietet sich das einfach Kopieren des Home Verzeichnisses an (ggf. auch der Programme), oder aber auch Backupprogramme wie SuperDuper oder das Backup von Apple aus dem .mac (dot mac) Paket. Ebenfalls sollte man vor dem Update den iTunes Store- und Audible Account in iTunes deaktivieren.
Die Installation
Nach dem Einlegen der Installations DVD und dem Aufruf der Leopard-Installation startet der Rechner neu. Hier muss man eigentlich nur auf die zu installierende Partition auswählen. Hierbei gibt es drei Möglichkeiten, wie die Installation ausgeführt werden soll. Bei der Ersten wird ein einfaches Update gemacht, bei dem alle Informationen übernommen werden. Die Zweite kopiert das alte System in einen Unterordner (auf Wunsch lässt sie das Homeverzeichnis bestehen) und installiert den Leoparden frisch auf die Festplatte. Die dritte Option löscht die komplette Festplatte und macht so eine totale Neuinstallation bei der alle alten Daten, die nicht vorher auf einer externen Festplatte oder ähnlichem gesichert wurden, gelöscht werden.
Danach heisst es gut eine Stunde warten.
Der erste Kontakt
Mit seinem Welltraumlook begrüßt der Leopard den User zuerst in mehreren Sprachen. Genau wie bei der vorherigen MAC OS X Tiger Installation, wird nun nach den persönlichen Daten gefragt, das Netzwerk eingerichtet und ein User (wenn eine iSight vorhanden ist auch gleich mit Foto) angelegt. Auch kann man einen .mac (dot Mac) Account aktivieren, kaufen oder einen 60 Tage Test Account beantragen. Wer sich einen neuen Mac gekauft hat, kann mit dem Migrationsassistenten seine Benutzerdaten auch von einem alten Mac per Firewire kopieren.
Danach startet der Leopard und lässt sich zum ersten Mal auf den Desktop schauen. Sollte eine externe Festplatte angeschlossen sein, so fragt Time Machine sofort ob er diese als Backupmedium verwenden soll. Ich würde hier empfehlen erstmal Nein zu drücken und sich das System zuerst in Ruhe anzuschauen, denn auch bei Time Machine gibt es einige Einstellungsmöglichkeiten, die man am besten schon vor dem ersten Backup einstellt. Sollte der Rechner etwas lauter werden liegt es daran, dass Spotlight anfängt die gesamte Festplatte zu indizieren. Etwas nervig, aber ohne die Indizierung kann Spotlight seine Arbeit nicht verrichten.
Sehr auffallend ist die gesteigerte Performance. Mein MacBook und iMac (beide mit Intel Prozessoren) reagieren merklich schneller, was auch in vielen Foren berichtet wird. Der Geschwindigkeitsvorteil ist, nach Forenberichten, auch bei G4 und G5 Prozessoren vorhanden. Ansonsten hat sich kaum etwas dramatisch verändert und das System ist ähnlich wie vorher zu bedienen.
Übersicht:
Teil 1: Installation und erster Kontakt.
Teil 2: Dock, Spaces und Stacks.
Teil 3: Finder, Cover Flow, Spotlight, Übersicht (Quicklook) und Preview.
Teil 4: iChat, Photobooth und Screen Sharing
Teil 5: Safari
Teil 6: Mail
Teil 7: iCal
Teil 8: Time Machine, Boot Camp und Frontrow
Teil 9: Fazit
Ähnliche Beiträge zum Thema:
- Leopard Teil 9: Das Fazit
- Leopard Teil 8: Time Machine, Boot Camp und Frontrow
- Leopard Teil 7: iCal
- Leopard Teil 3: Finder, Cover Flow, Spotlight, Übersicht (Quicklook) und Preview.
- Leopard Teil 5: Safari