Captain FTP – FTP Programme Teil 1
Menschen die beruflich viel mit dem Internet zu tun haben, sind oftmals auf FTP Programme angewiesen. FTP steht für File Transfer Protokol und mit den Programmen kann man relativ einfach Dateien auf Web-Servern oder File-Servern kopieren. In dieser vierteiligen Serie schauen wir uns drei weit verbreitete FTP Programme für Mac OS X einmal genauer an und ziehen zum Schluss ein Fazit. Den Anfang macht dabei das Programm Captain FTP.
Captain FTP wird in Hamburg von der Firma Xnet Communications entwickelt und liegt mittlerweile in der Version 5.0 vor. Es unterstützt neben FTP auch verschlüsselte Fileserver über SFTP und SSL-FTP. Damit bleiben die Daten auf dem Transport vor fremden Augen geschützt. Auch unterstützt Captain FTP den Zugriff auf WEBDAV Systeme, wie der iDisk aus dem .mac Paket. Wer mehrere FTP Server verwendet freut sich über ein Adressbuch, wo man die Zugangsdaten hinterlegen kann und so einen schnellen Zugriff auf die Server hat. Dank einer Suchfunktion behält man auch bei mehreren Servern den Überblick. Im Adressbuch kann man sich auch, wenn man mal ein Passwort weitergeben möchte, sich dieses (natürlich nach Identifizierung mit Passwort) im Klartext anzeigen lassen.
Das Interface ist wie bei den meisten gängigen FTP Programmen in 2 Spalten geteilt, so dass man durch einfaches Drag and Drop eine Datei von einem lokalen Ordner (links) zum FTP Rechner (rechts) kopieren kann. Auch ermöglicht Captain FTP das Kopieren ohne Umwege zwischen zwei FTP Servern. Hierfür bietet Captain FTP auch das Navigieren in Tabs an und man kann sogar Dateien von einem Tab zu einem anderen kopieren. Über das Kontextmenü ist es möglich auf einem FTP Server die Größe eines Ordners bestimmen zu lassen, oder auch eine Datein in seinem Lieblingseditor (BBedit, Textmate,…) editieren. Gerade für Webentwickler eine schöne Funktion. Bereits begonnene Transfers kann Captain FTP zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen und bei Verbinsungsverlust wird die Verbinsung direkt wieder aufgebaut. Für Backupzwecke können Ordner zwischen dem Desktop und einem Fileserver immer abgeglichen werden und Übertragungen können automatisiert werden.
In unserem Test hat sich Captain FTP keine Fehler erlaubt und unterstützte sogar Verbindungen zu einem SFTP Server über einen vorher erstellten SSH Schlüssel. Das Captain FTP ein universal Binary ist und damit sowohl unter intel- als auch PowerPC Systemen nativ läuft, muss Ende 2007 wohl (ausser bei Microsoft Produkten) nicht mehr erwähnt werden. Captain FTP kostet rund 25€, zusammen mit Updates für die nächsten 12 Monate sind es ca. 35€. Eine zeitlich begrenzte Testversion kann man auf der Homepage von Captain FTP herunterladen. Schüler und Studenten können über das Education Programm eine vergünstigte Version bekommen.
FTP Programme Übersicht
Teil 1 – Captain FTP
Teil 2 – Transmit
Teil 3 – CyberDuck
Teil 4 – Fazit
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1 Kommentar auf “Captain FTP – FTP Programme Teil 1”
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