Pixelmator – Coole Photoshop Alternative?

Pixelmator ScreenshotAdobe Photoshop ist mit Kosten von mehr als 1.000€ kein Leichtgewicht und so für viele User einfach zu teuer. Deshalb sind günstige Alternativen immer willkommen. Die Entwickler Saulius und Aidas Dailide haben letzte Woche Pixelmator 1.0 ihr neues Programm Pixelmator 1.0 veröffentlicht. Sie selber bezeichnen es, getreu Steve Jobs bzgl. Numbers, als „Image Editing for the rest of us“. Damit gibt es nun neben Photoline 32, Acron, Gimp und Pixel eine weiteres preisgünstiges Bildbearbeitunsprogramm für Mac User.

Pixelmator hat dabei zwei große Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Das Interface sieht einfach toll aus und wird sicher noch einige Preise gewinnen und zum anderen ist Pixelmator sehr gut in die Mac Umgebung integriert. Man kann schnell ein Foto mit der iSight Kamera machen oder sich durch seine iPhoto Bibliotheken (inkl. Events) bewegen und so seine Bilder auswählen.

Doch leider sind das auch schon alle Vorteile gewesen. Die Performance ist durchwachsen und nimmt (zumindest bei mir auf einem iMac Intel 2,1 GHZ, 2GB RAM, ATI 128MB) bei Bildern mit mehr als 5 Megapixeln deutlich ab. Beim Stempel Werkzeug sieht man dann schon häufiger mal den Warte Ball. Auch die Editierfunktionen sind leider nicht sehr mannigfaltig und auf viele wichtige Sachen wurde verzichtet. Zum Beispiel können Ebenen nicht in Ebenensets gruppiert werden, es gibt keine Lineale und auch Gradiationskurven sucht man vergebens. Für Webentwickler fehlt leider auch die Möglichkeit zu sehen, wie groß die zu speichernden Dateien werden, ebenso wie eine Vorschau wie sich die Qualitätseinstellungen auswirken.

Bei mir hinterlässt Pixelmator einen zwiespältigen Eindruck. Ich will das Interface benutzen, aber leider fehlen (zumindest in der aktuellen 1.0 Version) noch so viele Funktionen die mich dann doch wieder zu Photoline und Co bringen. Vom Funktionsumfang kann Pixelmator damit leider allenfalls als Konkurrent zu Photoshop Elements gelten. Hoffen wir, dass die Entwickler bald eine neue Version mit erweiterten Funktionen bieten und dabei den günstigen Preis von $59 nicht erhöhen, denn Pixelmator hat ganz sicher noch eine Menge Potential.

Auf der Webseite www.pixelmator.com kann man sich genau anschauen, welche Funktionen und Bildtypen Pixelmator unterstützt und sich eine Demo Version herunterladen.

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